Am 24. September 2026 um17:00 Uhr findet im Jugendzentrum Liestal das nächste Gemeindeforum Kind & Jugend statt. Das diesjährige Thema lautet: „Junge Ideen in den Gemeinden – Warum sich Partizipation für die Zukunft lohnt“.
Zielgruppe & Inhalt
Der Anlass dient als Austausch- und Vernetzungsplattform für Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung (wie Gemeinderäte, Gemeindeverwalter oder Kommissionsmitglieder) sowie Fachpersonen der Kinder- und Jugendförderung.
Nach einem fachlichen Input stehen konkrete Praxisbeispiele im Mittelpunkt. Beteiligte berichten direkt von ihren Erfahrungen mit Partizipationsprojekten und zeigen auf, wie Mitbestimmung die Identifikation mit der Gemeinde stärkt. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Apéro zur Vernetzung.
Kurzer Podcast zum vergangenen Gemeindeforum. Der Podcast ist mit Unterstützung von KI-Tools erstellt worden und hat kleine “Schönheitsfehler” bei der Sprachausgabe.
Am 25. September 2025 versammelten sich im Freizeithaus Allschwil zahlreiche Entscheidungsträger*innen aus Politik und Verwaltung sowie Fachpersonen zum 10. Gemeindeforum Kind & Jugend. Dieses Jahr stand unter dem Motto „Kinder- und Jugendförderung wirkt! Bedeutung und Nutzen der OKJA für Gemeinden“. Der Fokus lag auf der Wirksamkeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) für die psychische Gesundheit von Heranwachsenden.
Begrüssung und kantonale Impulse
Den Auftakt lieferten Gemeinderat Andreas Bammatter aus Allschwil (Ressort Kultur und Freizeit) mit einleitenden Worten zur Begrüssung und Anna Bernhard (Koordination Kinder- und Jugendhilfe / Kinder- und Jugendförderung, AKJBA). Anna Bernhard beleuchtete insbesondere die Schnittstellen und Berührungspunkte zwischen der kantonalen Strategie und der Basisarbeit in den Gemeinden und betonte die Notwendigkeit einer koordinierten Jugendpolitik.
Hoher Handlungsbedarf: Psychische Belastung bei Jugendlichen
Der fachliche Höhepunkt war das tiefgehende Referat von Julia Gerodetti, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW.
Gerodetti präsentierte aktuelle und teils alarmierende Zahlen zum hohen psychischen Leidensdruck junger Menschen in der Schweiz. Sie verdeutlichte, dass Stress, Leistungsdruck und Einsamkeit weit verbreitet sind, wobei insbesondere junge Frauen überdurchschnittlich stark betroffen sind. Ein zentrales Problem: Aus Angst vor Stigmatisierung nehmen viele Jugendliche trotz erheblicher Belastung keine formelle psychologische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch.
Genau hier setzt die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) an. Gerodetti positionierte sie als niederschwelliges, semi-formelles Hilfsangebot, das eine entscheidende Lücke in der Versorgungslandschaft schliesst.
Die OKJA als entscheidender Schutzfaktor
Julia Gerodetti führte detailliert aus, wie die OKJA gezielt Schutzfaktoren stärkt und Risikofaktoren mindert:
Freiräume zur Erholung: Die OKJA bietet leistungsdruckfreie Zonen – unerlässlich für Entspannung und Stressabbau in einem fordernden Schul- und Ausbildungsumfeld.
Persönliche Entwicklung: Sie fördert aktiv Selbstwert und Selbstwirksamkeit, indem sie die individuellen Stärken und Ressourcen der Jugendlichen in den Fokus rückt.
Partizipation und Wertschätzung: Durch die Möglichkeit zur Mitbestimmung und Übernahme von Verantwortung erleben junge Menschen ihre eigene Wirksamkeit.
Tragfähige Beziehungen: Professionelle Jugendarbeiter*innen werden zu vertrauensvollen Ansprechpersonenausserhalb der Systeme von Familie und Schule.
Ihr klares Fazit: Die OKJA ist eine lohnende und notwendige Investition für jede Gemeinde, vorausgesetzt sie wird mit guten Rahmenbedingungen und hoher Professionalität ausgestattet.
Einblicke in die soziokulturelle Praxis
Wie diese Konzepte erfolgreich umgesetzt werden, zeigte Daniel Schäfer (Co-Abteilungsleiter Jugend, Familie, Freizeit, Sport Allschwil). Er gab spannende Einblicke in die vielfältige soziokulturelle Arbeit des Freizeithauses Allschwil, wobei er den partizipativen Prozess beim Erweiterungsbau als wesentlichen Schwerpunkt hervorhob. Der anschliessende Rundgang durch die Räumlichkeiten demonstrierte eindrücklich die Breite der Institution (Offene Arbeit, Bistro, Veranstaltungen, Kurse), die aktiv zur sinnstiftenden Freizeitgestaltung beiträgt.
Vernetzung und Austausch am Marktplatz
Der Apéro im Bistro bot eine rege genutzte Gelegenheit zur Vernetzung. Am interaktiven Marktplatz konnten sich die Gäste bei Expertinnen weiter informieren:
Julia Gerodetti (FHNW): Leitfaden zur Entwicklung kommunaler Kinder- und Jugendpolitik
Fabienne Guggisberg (Gesundheitsförderung Baselland): Angebote für Gemeinden
Das 10. Gemeindeforum hat eindrücklich gezeigt: Eine starke kommunale Kinder- und Jugendförderung ist keine “Nice-to-have”, sondern eine essenzielle Grundlage für das gesunde Aufwachsen unserer Kinder und Jugendlichen und damit eine Investition in die Zukunft der gesamten Gesellschaft.
Das Gemeindeforum Kind & Jugend stärkt die Kinder- und Jugendförderung im Kanton Basel-Landschaft.
Dieses Jahr liegt der Fokus auf der Wirksamkeit der offenen Kinder- und Jugendarbeit bezüglich der psychischen Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in ihrer Gemeinde.
Der Anlass findet im Freizeithaus Allschwil statt, mit Fachinput von Julia Gerodetti.
Das Gemeindeforum als Informations‑, Austausch- und Vernetzungsplattform dient dazu, die Kinder- und Jugendförderung im Kanton BL zu stärken.
In diesem Jahr liegt der Fokus des Forums auf der Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Herr Weissert wird uns im diesjährigen Gemeindeforum erklären, wie die kindliche Hirnentwicklung funktioniert und welche Rolle dabei die äusseren Einflussfaktoren spielen.
Im Anschluss an den Fachinput gibt es eine Führung über den Robinsonspielplatz, um den Bezug zur Theorie direkt am Praxisbeispiel zu verdeutlichen.
Die Führung auf dem Robinsonspielplatz Binningen bildet gleichzeitig den Abschluss und den Übergang zum Apéro für den persönlichen Austausch und die Vernetzung.
Kommunale Kinder- und Jugendpolitik: Ein Leitfaden für Gemeinden
Donnerstag, 14. September 2023
17.00 – 19.00 Uhr mit anschliessendem Apéro
in Muttenz
Um die Gemeinden im Kanton und der Region in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen, organisiert der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton Basel-Landschaft die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“. Hauptadressaten sind Entscheidungsträgerinnen und –träger, wie ressortverantwortliche Gemeinderätinnen und ‑räte, Abteilungsleitende, Präsidierende von Kinder- und Jugendkommissionen, Kinder- und Jugendbeauftragte und Gemeindeverwalterinnen und –verwalter.
Ende September 2023 wird der “Leitfaden zur Entwicklung kommunaler Kinder- und Jugendpolitik” an alle Schweizer Gemeinden zugestellt. Dies ist auch der Grund, warum wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen diesen Leitfaden vorzustellen und einen Bericht einer Pilotgemeinde zu bieten. Dem Erfahrungsaustausch wird ebenfalls Raum gegeben. Beim anschliessenden Apéro haben Sie die Möglichkeit, sich weiter auszutauschen.
Eine An-/Abmeldung ist bis am 7.9.2023 erwünscht und erfolgt online:
Um die Gemeinden im Kanton und der Region in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen, organisiert der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton Basel-Landschaft die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“. Hauptadressaten sind Entscheidungsträgerinnen und –träger wie ressortverantwortliche Gemeinderätinnen und ‑räte, Abteilungsleitende, Präsidierende von Kinder- und Jugendkommissionen, Kinder- und Jugendbeauftragte und Gemeindeverwalterinnen und –verwalter.
Bei der siebten Durchführung des Gemeindeforums Kind & Jugend steht das Thema Offene Kinder- und Jugendarbeit im Zentrum. Dem Erfahrungsaustausch wird viel Raum gegeben. Beim anschliessenden Apéro haben Sie die Möglichkeit, sich unter den Teilnehmenden oder an einem der für Sie bereitstehenden Infomarktstände weiter auszutauschen.
Eine detaillierte Einladung verschicken wir zu einem späteren Zeitpunkt. Heute bitten wir Sie, sich den Termin frei zu halten.
Um die Gemeinden in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zu unterstützen, organisiert der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton BL die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“.
Das Programm für das Gemeindeforum Kind & Jugend BL & Region steht und eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Um die Gemeinden in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zu unterstützen, organisiert der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton BL die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“.
Das Programm für das erste Gemeindeforum Kind & Jugend BL & Region steht und eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Donnerstag, 16. Mai 2019 / 17.00 – 19.00 Uhr mit anschliessendem Apéro Kulturhotel Guggenheim, Wasserturmplatz 6, 4410 Liestal
Eine An- Abmeldung ist bis am 8. Mai erwünscht und erfolgt online:
Um die Gemeinden in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zu unterstützen, organisiert der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton BL die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“.
Das Programm für das erste Gemeindeforum Kind & Jugend BL & Region steht und eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Um die Gemeinden in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zu fördern, organisierte der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton BL am Donnerstag, 24.5.18 die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“ in Liestal.
Neben dem spannenden Fachreferat von Prof. Carlo Fabian zum Thema: «Raum geben, Raum haben, Raum erleben» blieb genügend Zeit für den Austausch unter den Teilnehmenden. Weil die Rahmenbedingungen in den verschiedenen Gemeinden gerade beim Thema „Raum“ sehr unterschiedlich sind, wurden die Gesprächsgruppen nach Gemeindegrösse aufgestellt. Man erfuhr von gelungenen Umsetzungen. Es wurde aber auch von Hürden und Stolpersteinen berichtet. Die Teilnehmenden waren sich am Ende einig, es geht nicht darum Menschen zu verändern, sondern Rahmenbedingungen zu gestalten.
Aus den verschiedenen Gemeinden des Kanton Baselland und der angrenzenden Region nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und der Politik teil. Zusätzlich beteiligten sich verschiedene Akteure der Kinder- und Jugendförderung aus der Region.
Die Rückmeldungen der über 40 Teilnehmenden waren durchwegs positiv und bestärken uns darin, dass ein solcher Anlass ein Bedürfnis ist. Eine nächste Veranstaltung ist bereits in Planung damit die Vernetzung betreffend Kinder- und Jugendfragen in der Region weiter verbessert werden kann und damit die Kinder- und Jugendförderung gestärkt wird.
Um die Gemeinden in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zu unterstützen, organisiert der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton BL die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“.
Das Programm für das erste Gemeindeforum Kind & Jugend BL & Region steht und eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Donnerstag, 24. Mai 2018 / 17.00 – 19.00 Uhr mit anschliessendem Apéro im Kulturhotel Guggenheim in Liestal
Eine An- Abmeldung ist bis am 20. Mai erwünscht und erfolgt online:
Um die Gemeinden in der Gestaltung ihrer Kinder- und Jugendförderung zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zu fördern, organisierte der Verein OKJA-BL gemeinsam mit dem Kanton BL am Donnerstag, 2.10.17 erstmals die Austauschplattform „Gemeindeforum Kind & Jugend“.
Neben dem spannenden Fachreferat von Frau Dr. Johanna Hersberger zum Thema: „Entwicklungs- und neuropsychologische Erkenntnisse für die Kinder- und Jugendförderung“, blieb genügend Raum für den Austausch unter den Teilnehmenden.
Aus den verschiedenen Gemeinden nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und der Politik teil. Zusätzlich beteiligten sich verschiedene Akteure der Kinder- und Jugendförderung aus der Region.
Die Rückmeldungen der rund 40 Teilnehmenden waren durchweg positiv und die ergänzenden Bemerkungen helfen den Veranstaltern, kleine Justierungen am Rahmen vorzunehmen. Dass dieses Gefäss auch in Zukunft angeboten werden soll ist unbestritten und die meisten Teilnehmer wünschen sich sogar zwei Veranstaltungen pro Jahr, um die Vernetzung betreffend Kinder- und Jugendfragen in der Region weiter zu verbessern und damit die Kinder- und Jugendförderung zu stärken.