Fachnews

Aktuelles und Lesenswertes aus der Fachwelt.

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Entwicklung Corona-Massnahmen

Update 30. Oktober 2020 (15.30 Uhr)

Das neue Rahmenschutzkonzept vom DOJ ist nun verfügbar.

Trotz neuen Einschränkungen ist vieles möglich! Wir alle wissen, wie wichtige es für Kinder und Jugendliche ist, ausserhalb von Familie und Schule Freiräume und Förderung zu erhalten. Daher ermutigen wir euch im Rahmen des Möglichen bewährte aber auch kreative, neue Angebote aufrecht zu erhalten oder zu schaffen. Eure Projekte und Ideen sind weiterhin sehr willkommen im Ideenpool vom DOJ. Neben dem Ideenpool vom DOJ ist auch geplant, Angebote im Einzugsgebiet des OKJA-BL auf unserem Webauftritt zu publizieren.

Wichtigste Neuerungen im Überblick

  • Der Bundesrat hat sogenannte schweizweite Mindestmassnahmen erlassen. Diese können von den Kantonen verschärft werden. Es sind dringend die kantonalen Bestimmungen zu beachten (BL hat aktuell keine strengeren Massnahmen beschlossen. Die Kantone SO und AG haben verschärftere Massnahmen beschlossen s.h. weiter unten).
  • Ausgeweitete Maskenpflicht ab 12 Jahren: neu in weiteren Bereichen des öffentlichen Raums, in denen der Abstand nicht eingehalten werden kann, sowie in Büroräumen (ausser an Arbeitsplätzen mit Abstand)
  • Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen und von spontanen Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als 15 Personen.
  • Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten in Innenräumen mit Kindern/Jugendlichen ab 16 Jahren sind auf Gruppen von max. 15 Personen beschränkt.

Zurzeit klärt der DOJ noch mit dem Rechtsdienst des BAG ab, ob bei Veranstaltungen eine Sitzpflicht gilt. Sollte sich diesbezüglich eine weitere Einschränkung ergeben, wird der DOJ das Rahmenschutzkonzept aktualisieren. Der Kanton Baselstadt schreibt in seinem Schutzkonzept eine Sitzpflicht nur beim Essen und Trinken vor.

Update 30. Oktober 2020 (10 Uhr)

Basel Stadt hat ein Schutzkonzept für die OKJA in Basel erarbeitet. Bei der Erarbeitung eigener Schutzkonzepte kann auch dieses als Basis oder als Vergleich dienen.

Update 29. Oktober 2020 (14 Uhr)

Das neue Rahmenschutzkonzept vom DOJ sollte morgen Freitag verfügbar sein. Bei den Besucherzahlen sind noch einige Fragen offen. Aktuell sieht es eher so aus, dass die OKJA mit der 15 Personen Grenze Arbeiten muss.

Update 29. Oktober 2020 (12:00 Uhr)

Der DOJ ist am erarbeiten von einem neuen Rahmenschutzkonzept. Einen genauen Zeitpunkt, wann die Publikation erfolgt, kann noch nicht genannt werden. Sobald das Konzept vorliegt, wird es hier publiziert. Der Bund hat seine FAQ’s zur Verordnung überarbeitet und neu publiziert.

Einzelne Kantone haben strengere Massnahmen als der Bundesrat beschlossen. Es gelten jeweils die strengeren Massnahmen in den verschiedenen Bereichen.

Links:

Verordnung vom Bund (28.10.20)

Plakat mit Regeln und Empfehlungen(PDF, 414 kB, 28.10.2020)

neue FAQ Massnahmen zur Verordnung vom Bund (28.10.20)

Update 28. Oktober 2020 (16:30 Uhr)

Der Bundesrat hat heute neue Massnahmen beschlossen. Die genauen Auswirkungen auf die OKJA müssen noch detailliert angeschaut werden.

Diese Abbildung zum Download: Coronavirus: Regeln und Empfehlungen(PDF, 414 kB, 28.10.2020)

Update 26. Oktober 2020 (17:00 Uhr)

Der Kanton Solothurn hat heute neue Massnahmen beschlossen. Ab morgen Dienstag gelten insbesondere im Gastrobereich und im öffentlichen Raum neue Massnahmen. Die Verordnung ist noch nicht publiziert, aber die Medienmitteilung.

Für Veranstaltungen gilt neu eine Obergrenze von 30 Personen. Bei der Gastro gilt die Obergrenze von 50 Personen. Ob in Jugendtreffs nun die Grenze von 30 oder 50 liegt ist nicht wirklich klar. In Restaurants ist die Personenzahl pro Tisch neu auf 4 Personen begrenzt. Weiterhin gilt ein Verbot von Menschenansammlungen von mehr als 5 Personen im öffentlichen Raum.

Update 23. Oktober 2020 (13:00 Uhr)

Auch der Kanton Aargau hat ab heute (23. Oktober) neue zusätzliche Massnahmen beschlossen.

Update 22. Oktober 2020 (14:45 Uhr)

Der Bundesrat hat an der Medienkonferenz von heute 14.15 Uhr keine neuen Massnahmen beschlossen. Weitere Massnahmen können von den Kantonen beschlossen werden und auch der Bundesrat könnte demnächst weitere Massnahmen beschliessen. Somit muss die Lage und die Auswirkungen auf die OKJA zur Zeit laufend beobachtet werden.

Update 22. Oktober 2020 (14:00 Uhr) ergänzend vom Update 19. Okt.

Zusätzliche Massnahmen Kanton Baselland vom 21.10.20

Der Kanton Baselland hat eine neue Verordnung zu COVID-19 erlassen (Gültig ab Donnerstag 22. Oktober 2020).

Für die OKJA haben diese neuen Regelungen nur bedingt Einfluss. Wichtig zu wissen ist, dass bei Schulen wieder Verschärfungen gelten (Pragraf 7). Bei Schulen wird in der Verordnung nicht nur von Innenräumen, sondern auch von Arealen gesprochen. Das bedeutet, das bei verschiedenen Schulen auch eine Maskenpflicht auf dem Pausengelände gilt. Hier gibt es aber auch Ausnahmen (z.B. Primarstufe).

Die zusätzlichen Massnahmen betreffen folgende Bereiche:

Gastwirtschaftsbetriebe (Bars, Clubs, Diskotheken):
– In Bars, Clubs und Diskotheken wird die maximale Anzahl von Gästen, die sich gleichzeitig im Lokal aufhalten dürfen, auf 100 Personen beschränkt.
– Verfügt der Gastwirtschaftsbetrieb über mehrere, räumlich getrennte Gästebereiche, dürfen sich in jedem Raum bis zu 100 Gäste aufhalten, jedoch insgesamt nicht mehr als 300.
– Der Betreiber ist verpflichtet die Kontaktdaten der Gäste zu erheben.
– Die Regelung gilt auch für den Aussenbereich von Bars, Clubs und Diskotheken.

Erhebung der Kontaktdaten in Bars, Clubs und Diskotheken:
– Die Gäste müssen sich mit einem amtlichen Ausweis identifizieren und folgende weitere Angaben machen, welche elektronisch gespeichert werden:
– Name und Vorname,
– Postleitzahl der Wohngemeinde
– Mobiltelefonnummer (Überprüfung auf Richtigkeit)
– E-Mail-Adresse
– Der Betreiber muss die Ein- und Austrittszeit des Gastes notieren.

Veranstaltungen mit über 50 Personen:
– Organisatoren von Veranstaltungen mit mehr als 50 Besucherinnen und Besuchern, an denen während mindestens 15 Minuten weder der erforderliche Abstand von 1.5 Metern eingehalten noch geeignete andere Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske ergriffen werden können, sind verpflichtet, eine Unterteilung in Steh- oder Sitzplatzsektoren mit maximal 50 Personen vorzunehmen.
– Auch hier gilt die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten.
– Ausserhalb der Steh- und Sitzplatzsektoren muss, wenn die Möglichkeit einer Durchmischung besteht, entweder der Mindestabstand eingehalten oder eine Schutzmaske getragen werden.

Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen:
Grundsätzlich gilt: Es werden im Kanton Basel-Landschaft keine Grossveranstaltungen mit über 1’000 Personen bewilligt, welche in der Zeit vom 1. November 2020 bis zum 31. Dezember 2020 stattfinden. Bereits erteilte Bewilligungen für Grossveranstaltungen im genannten Zeitraum werden widerrufen.

Maskenpflicht in Bildungseinrichtungen und in der externen Kinderbetreuung:
Auf Arealen und in Innenräumen aller öffentlichen und privaten Schulen und Bildungseinrichtungen gilt eine Maskentragpflicht. Davon ausgenommen sind Primarschülerinnen und Primarschüler, Personen in Unterrichts- und Sitzungsräumen sowie Sporthallen, sofern die Massnahmen der Schutzkonzepte eingehalten werden.
Ebenso gilt eine Maskentragpflicht für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren in Innenräumen von Kindertagesstätten und Einrichtungen der schulergänzenden Betreuung sowie in den allgemeinen Räumen der Kinder- und Jugendheime. In begründeten Fällen sind Ausnahmen möglich.

Neue Verordnung vom Kanton Solothurn vom 21. Oktober

Der Kanton Solothurn hat eine neue Verordnung beschlossen, welche ab dem 22. Oktober gilt.

Für die OKJA sind im wesentlichen folgende Änderungen relevant:

  • Beschränkung auf 50 Personen bei öffentlichen Veranstaltung resp. spezielle Anforderungen an Schutzmassnahmen.
  • Während den Unterrichtszeiten wird die Schulanlage ausschliesslich durch die Schule genutzt. Der Vereinsbetrieb am Abend ist davon nicht betroffen und kann im bisherigen Rahmen stattfinden. Pausenplatz- und Schulbesuche sind nicht möglich!

Folgende zusätzliche Massnahmen wurden beschlossen:

  • Beschränkung auf 300 gleichzeitig anwesende Personen in Clubbetrieben, Diskotheken und Tanzlokalen,
  • Sperrstunde in Bar- und Clubbetrieben, Diskotheken und Tanzlokalen zwischen 01.00 Uhr und 06.00 Uhr an Freitagen und Samstagen,
  • Pflicht sämtlicher Restaurations-, Bar- und Clubbetriebe, Diskotheken und Tanzlokale, die Kontaktdaten ihrer Gäste zu erheben,
  • Beschränkung auf 50 Personen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen, sofern weder der erforderliche Abstand eingehalten noch Schutzmassnahmen ergriffen werden können (gilt nicht für auftretende und mitwirkende Personen).

Zurückhaltung bei der Bewilligung von Grossveranstaltungen

Bereits erteilte Bewilligungen für Grossveranstaltungen sollen vorerst weiterhin aufrechterhalten werden, sofern auch ausserhalb des Veranstaltungsortes die Besucherströme zweckmässig geregelt sind. Die Situation wird aber laufend beobachtet und ausgewertet. Neue Bewilligungen für Grossveranstaltungen sollen jedoch nur noch mit grösster Zurückhaltung erteilt werden.

Volksschule mit dem Prinzip Cocon+

Der Präsenzunterricht an der Volksschule soll sichergestellt sein. Die Schulen bleiben geöffnet mit den bekannten Verhaltens- und Hygienemassnahmen. Es gilt: Die Schule ist weiterhin ein nicht öffentlicher Raum (Prinzip Cocon+). Das heisst während den Unterrichtszeiten wird die Schulanlage ausschliesslich durch die Schule genutzt. Der Vereinsbetrieb am Abend ist davon nicht betroffen und kann im bisherigen Rahmen stattfinden.

Besucher der Schule (beispielsweise Eltern) erhalten ausschliesslich auf Einladung Zutritt zum Schulhaus. Sie haben zwingend einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Für Elterngespräche und Elternanlässe gilt für die Erwachsenen neben den Hygiene- und Schutzmassnahmen eine Maskenpflicht.

Eine weitere Verschärfung gibt es: Das Tragen eines Mund- Nasenschutzes ist für alle erwachsenen und an der Schule tätigen Personen (wie Lehrpersonen, Hilfspersonal, technisches Personal) in Innenräumen des Schulhauses bei Nichteinhalten der Distanzregel über einen längeren Zeitraum obligatorisch. Die Änderungen treten auf Montag, 26. Oktober in Kraft.

Nachobligatorische Schulen

Mit der Ausdehnung der Maskentragpflicht per 17. August 2020 hat sich die Situation an den nachobligatorischen Schulen wesentlich beruhigt. Der ordentliche Präsenzunterricht an den Berufsbildungszentren und Kantonsschulen verläuft auch aktuell – wie vor den Herbstferien – normal und ruhig. Alle Klassen besuchen den ordentlichen Präsenzunterricht. Die bereits erprobten und bewährten Schutzkonzepte werden an den Kantons- und Berufsfachschulen weiter konsequent umgesetzt. Ein Anstieg der Fallzahlen (Quarantäne, Isolation) ist gegenüber dem September nicht festzustellen.

Update 20. Oktober 2020 (11:00 Uhr) Konkretisierung vom Update 19. Okt.

Allgemeine Lage

Seit 22. Juni 2020 gilt in der Schweiz die besondere Lage (Art. 6 Epidemiegesetz), nun liegt die Hauptverantwortung für die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bei den kantonalen Behörden. Aufgrund der steigenden Fallzahlen hat der Bundesrat per 19.10.2020 auf nationaler Ebene zusätzliche Einschränkungen verordnet. Die Kantone können nach wie vor zusätzliche ihren Gegebenheiten entsprechende Massnahmen erlassen.

Allgemeine Information des BAG

Massnahmen und Verordnungen

Auswirkungen auf die OKJA

Seit den Lockerungen auf nationaler Ebene im Frühsommer sind zahlreiche Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit unter Einschränkungen wieder möglich. Aktuell sind die Fachstellen der OKJA aber je nach Kanton durch neue Schutzmassnahmen wieder stärker gefordert und eingeschränkt. Die Situation verändert sich laufend und muss kantonal beobachtet werden.

Baselland:

Nach der Bekanntgabe vom Bundesrat (18.10.20) sind noch keine neuen Informationen publiziert worden. Somit gelten die am 23. September 2020 verfügten Massnahmen.

Solothurn:

Es gilt weiterhin die Allgemeinverfügung vom 25. September 2020 mit Ergänzungen vom 1. Oktober.

Aargau:

Der Kanton Aargau hat ab heute Dienstag 20. Okt. weitere verschärfte Massnahmen beschlossen:

Ab Dienstag, 20. Oktober 2020, 18 Uhr, führt der Kanton Aargau zusätzliche Massnahmen mit dem Ziel der Eindämmung und Verlangsamung der Ausbreitung des neuen Coronavirus (Covid-19) ein. Der Kanton Aargau beschränkt die Anzahl gleichzeitig anwesender Personen in Bar- und Clubbetrieben auf 50 Personen und erweitert die Maskenpflicht auf sitzende Personen. Weiter müssen die Veranstalter von privaten Anlässen auch bei weniger als 15 Personen die Kontaktdaten der Anwesenden erheben. An den Volksschulen und sämtlichen Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II gilt ab Mittwoch eine erweiterte Maskentragpflicht für Erwachsene in Schulgebäuden.

Allgemeinverfügung vom 20. Oktober 2020 Kanton Aargau

Der DOJ beobachtet weiterhin die aktuelle Lage auf nationaler Ebene und steht bei Bedarf im Kontakt mit dem BAG.

Im Moment gelgen die folgenden nationalen Massnahmen

Prinzipien

  • Maskenpflicht ab 12 Jahren in Innenräumen
  • Nachverfolgbarkeit
  • Hygiene- und Abstandregeln
  • Besonders gefährdete Personen schützen

Konkret

  • Schutzkonzepte: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die OKJA-Angebote, müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Von Seiten der nationalen Behörden gelten dieselben Vorgaben für alle Konzepte. Es gilt diese mit den kantonalen Vorgaben abzugleichen und mit den dortigen Behörden zu besprechen.
  • Maskenpflicht für den öffentlichen Verkehr sowie für öffentliche Innenräume ab 12 Jahren.
  • Abstandsregel: Wenn möglich 1.5 m zwischen Personen. Es gibt keine Unterscheidung nach Altersgruppen in den OKJA-Angeboten.
  • Es sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und den kantonalen Behörden für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist möglich unter Einhaltung des Branchenschutzkonzepts von Gastrosuisse. Das Konsumieren von Speisen ist nur sitzend erlaubt.
  • Empfehlung für Homeoffice insbesondere für Tätigkeiten die keine Präsenz vor Ort bedingen. Es gilt das Arbeitsrecht und der Entscheid liegt beim Arbeitgeber.
  • Besonders gefährdete Arbeitnehmer*innen sind aber vom Arbeitgeber zu schützen. Es gilt das Arbeitsrecht.
  • Vereinsaktivitäten im Mitgliederkreis oder mit namentlich bekannten Personen z. B. im Vereinslokal gelten als private Veranstaltungen.
  • An privaten Veranstaltungen mit über 15 Personen darf künftig nur sitzend konsumiert werden. Wer nicht an seinem Platz sitzt, muss eine Maske tragen. Ausserdem müssen die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten und die Kontaktdaten erhoben werden. Für privat Veranstaltungen mit 15 bis 100 teilnehmenden Personen benötigen kein Schutzkonzept. Ein solches wird erst ab 100 teilnehmenden Personen zwingend vorausgesetzt.
  • Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen, sind verboten. Dies gilt nicht für Veranstaltungen, die im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stattfinden und über ein Schutzkonzept verfügen.
  • Veranstaltungen: Anlässe mit mehr als 1000 Personen sind erlaubt. Es gelten teils kantonale Einschränkungen.

Geltende Hygiene- und Abstandregeln

  • Abstand halten von 1.5 m.
  • Gründlich Hände waschen.
  • In Armbeuge husten und niesen.
  • Besonders gefährdete Personen schützen.

Kampagne „So schützen wir uns“

DOJ Rahmenschutzkonzept 19. Oktober 2020

Update 19. Oktober 2020 (21:00 Uhr)

Der DOJ hat ein neues Rahmenschutzkonzept erarbeitet und die wichtigsten Massnahmen kurz zusammengefasst:

  • Maskenpflicht in alle öffentlichen Innenräumen ab 12 Jahren. Dies gilt auch für Aktivitäten in den Innenräumen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
  • Empfehlung für Home Office für Aktivitäten welche keine Präsenz vor Ort voraussetzt.
  • Das Konsumieren von Speisen und Getränken in Restaurants und Ausgehlokalen wie Bars oder Clubs ist nur noch sitzend erlaubt, unabhängig davon, ob in Innenräumen oder im Freien. Dies gilt auch für die OKJA.

Weitere Massnahmen welche die Offene Kinder- und Jugendarbeit nicht direkt tangieren:

  • Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen, sind verboten. Ein Schutzkonzept für Veranstaltungen der OKJA im öffentlichen Raum ist jedoch zwingend.
  • Vorgaben für Private Veranstaltungen: An privaten Veranstaltungen mit über 15 Personen darf künftig nur sitzend konsumiert werden. Wer nicht an seinem Platz sitzt, muss eine Maske tragen. Ausserdem müssen die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten und die Kontaktdaten erhoben werden.

Bitte prüft zusätzlich zu den neuen Massnahmen ob eine Intensivierung der aufsuchenden Aktivitäten im digitalen und im öffentlichen Raum Sinn machen. Es scheint uns wichtig, dass wir in der zurzeit wieder etwas herausfordernden Situation die Kontakte zu den Kindern und Jugendliche aufrecht erhalten können. 

Das aktuelle Rahmenschutzkonzept findet ihr hier. Morgen Mittag ist das Rahmenschutzkonzept auf dem Ideenpool vom DOJ aufschalten: https://ideenpool.doj.ch/hintergrund/

Update 19. Oktober 2020 (10:30 Uhr)

Neben den verschärften Massnahmen vom Bund (gültig ab 19.10.20) gelten in den Kantonen zusätzliche Massnahmen. Aktuell hat keiner der drei Kantone (BL, SO, AG) neue zusätzliche Massnahmen beschlossen.

Solothurn:

Es gilt weiterhin die Allgemeinverfügung vom 25. September 2020

Baselland:

Nach der Bekanntgabe vom Bundesrat (18.10.20) sind noch keine neuen Informationen publiziert worden. Somit gelten die am 23. September 2020 verfügten Massnahmen.

Aargau:

Nach der Bekanntgabe vom Bundesrat (18.10.20) sind noch keine neuen Informationen publiziert worden. Somit gilt weiterhin die Allgemeinverfügung vom 21. September 2020.

DOJ:

Sobald der DOJ neue Informationen weitergibt, werden diese hier publiziert.

Update 18. Oktober 2020

Der Bundesrat hat heute für kommenden Montag neue Massnahmen beschlossen. Welche Auswirkungen diese Massnahmen genau für die OKJA haben, muss noch genau ausgearbeitet werden. Neben den Massnahmen vom Bundesrat können die Kantone zusätzliche Massnahmen beschliessen. Entscheidungen zum Bildungsbereich liegt zur Zeit noch bei den Kantonen.

Sobald der DOJ neue Informationen weitergibt, werden diese hier publiziert.

Link zur aktuellen Verordnung

Fragen an den Bundesrat, welche interessant für die OKJA sind:

Was ist mit Kindern in Gruppen?

Frage eines Journalisten: «Zählen Kinder bis zwölf Jahren bei den Gruppen bis 15 Personen dazu?» und: «Was ist mit Kursen wie Yoga etc.?» Michael Gerber vom BAG: Kinder zählen bei den 15 Personen mit hinein. Bei Sportkursen gilt eine Maskenpflicht mit Ausnahme von Aktivitäten, wo das nicht möglch ist.

Bemerkung OKJA-BL: Die Personengrenze gilt für spontane Menschenansammlungen und gilt nicht für Sportveranstaltungen und kann somit nicht als pauschale Grenze für BesucherInnen der Treffpunkte oder Robispielplätze gesehen werden.

Wie ist das mit Schulen?

Auf die Frage, was mit den Schulen sei, weist Berset darauf hin, dass der Bildungsbereich den Kantonen unterstehe. Es sei erwünscht, dass die Schüler weiter zur Schule gehen können, wo es möglich ist.

Bemerkung OKJA-BL: Die Schulen haben eigene Schutzkonzepte und aus diesem Grund gibt es Schulen, die weiterhin keine Maskenpflicht haben. Ob das Rahmenschutzkonzept vom DOJ nun seine Gültigkeit verliert oder überarbeitet werden muss, kann momentan noch nicht beantwortet werden.

Auswirkungen auf die OKJA

  • Kinder unter 12 Jahren sind gemäss Verordnung von der Maskentragepflicht ausgenommen.
  • Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen, sind verboten.
  • In Restaurations-, Bar- und Clubbetrieben, Diskotheken und Tanzlokalen dürfen Speisen und Getränke nur sitzend konsumiert werden.
  • Art 3b (Maskenpflicht) bezieht sich gemäss Erläuterungen vom BAG auch auf Jugendräume.
  • Im Kinderbereich ist noch Klärungsbedarf. Zu der OKA sind noch keine klaren Aussagen vorhanden. Zu KITAs ist bei den Erläuterungen folgende Aussagen zu finden: Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung (wie Kindertagesstätten, ausserschulische Betreuungsangebote für Schulkinder): Das permanente Tragen von Masken in der Betreuung insbesondere von kleinen Kindern erscheint nicht als adäquat. Vielmehr soll in den Kitas das Tragen von Masken gemäss den erstellten Schutzkonzepten erfolgen, also in besonderen Situationen oder aufgrund der einzelnen örtlichen Begebenheiten. Für Betreuungsfachpersonen ist das Tragen einer Gesichtsmaske durchaus denkbar, ist im Einzelnen aber im Schutzkonzept vorzusehen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch beim Tanzen oder Spielen (wie Billard und Dart). Keine Maskenpflicht gilt, beim sitzenden Konsumieren (Essen). Konsumieren von Speisen ist nur noch im sitzen erlaubt. Dies gilt für sämtliche öffentlichen Einrichtungen und Betriebe, die Speisen und Getränke zur direkten Konsumation abgeben, auch in Freizeiteinrichtungen. Bemerkung OKJA-BL: Ob dies auch beim z’Viere auf einem Robi so gehandhabt werden muss ist nicht deutlich aus der Verordnung zu lesen. Hier könnte ev. auch ein eigenes Schutzkonzept Aussagen machen Hier ist ev. Spielraum und vielleicht kann der DOJ hier Antworten liefern.

Update 16.Oktober 2020

Die Infektionszahlen steigen und diverse Kantone erlassen weitere Massnahmen – die Coronakrise ist bekanntlich nicht überstanden.

Deshalb hier ein paar aktuellen Informationen:

Nationale Weisungen
Zurzeit gibt es auf nationaler Ebenen keine neuen Weisungen oder Einschränkungen. Als Basis für Schutzkonzepte der KJF/OKJA gilt nach wie vor das Rahmenschutzkonzept des DOJ vom 23.06.2020. Sollten in nächster Zeit Massnahmen verordnet werden, die nationale Gültigkeit haben. Der DOJ wird umgehend darüber informieren und das Rahmenschutzkonzept wenn nötig anpassen.

Der Kanton Baselland hat an der Medienkonferenz vom 14.10.20 keine sofortigen Massnahmen bekannt gegeben. Weitere Einschränkungen können aber laufend erfolgen. Die Botschaft lautet aktuell: Der Regierungsrat ruft die Bevölkerung dringend dazu auf Abstand zu halten, die Handhygiene zu beachten und Masken zu tragen, wenn die Abstände zwischen Personen nicht eingehalten werden können. Damit können wir alle mithelfen, erneut einschneidende Massnahmen wie Betriebsschliessungen oder Versammlungsverbote zu verhindern. Besinnen wir uns doch alle auf die einfachsten und wirkungsvollsten Massnahmen: Abstand – Handhygiene – Alltagsmaske – also «AHA»!

Update 25.August 2020

Baselstadt hat ab Montag 24. August zusätzliche Massanahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Civid-Virus beschlossen. Dies Massnahmen haben im Kanton BS auch Auswirkungen auf Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Maskentragpflicht ab Ende der obligatorischen Schulzeit gilt auch für Jugendtreffpunkte und Veranstaltungen. Es ist gut möglich, dass weitere Kantone die Massnahmen verschärfen und somit kann als das Schutzkonzept für Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Basel, schon jetzt einen Vorstellung geben, was auf die Institutionen im Baselland, Solothurn und Aargau noch kommen könnte.

Spezifisch Kanton Baselland

Die Einschränkungen, welche der Kanton Basel-Landschaft per 5. Juli resp. 9. Juli 2020 erlassen hatte galten ursprünglich bis 31. August. Mittlerweile wurden die Einschränkungen bis am 30 September 2020 verlängert. Details hier.

Spezifisch Kanton Solothurn

Im Kanton Solothurn wurde die 100-Sektor Regelung bis Ende September verlängert (gem. Allgemeinverfügung vom 18. August 2020). Details und aktuelle Infos findet ihr immer auch hier.

Spezifisch Kanton Aargau

Auch im Kanton Aargau wurde die Allgemeinverfügung (in Kraft seit 3. Juli und 9. Juli 2020) bis am 30. September 2020 verlängert. Somit gilt weiterhin die Begrenzung von 100 Personen resp. die Vorgabe für Sektorenbildung. Details hier.

13. August 2020

Nach der Kommunikation des Bundesrats von gestern, hier eine Info über den aktuellen Stand.

Es gilt weiterhin die „besondere“ Lage, in der die Hauptverantwortung für Schutzmassnahmen bei den Kantonen liegt. Auf nationaler Eben gelten unverändert die Hygiene- und Abstandsregeln, die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und die Einhaltung von Quarantäne bei Rückkehr aus bestimmten Ländern. Für die Bevölkerung und alle Institutionen liegt der Fokus im Alltag weiterhin auf eigenverantwortlichem Handeln und Rückverfolgbarkeit.

Gestern entschied der Bundesrat, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab dem 1. Oktober 2020 wieder zu erlauben. Es gelten strenge Schutzmassnahmen und die Kantone müssen die Anlässe bewilligen. Dies hat kaum Auswirkungen auf die OKJA. Mehr dazu erfährt ihr hier.

In den einzelnen Kantonen gelten teilweise unterscheidende Massnahmen und Vorgaben. Bewilligungen Baselland.

Dasbranchenspezifische Rahmenschutzkonzept des DOJ hat weiterhin Gültigkeit was die nationalen Massnahmen anbelangt.

Kinder machen zu wenig Sinnes-Erfahrungen in der Natur

Der Mensch ist ein Stadtwesen geworden. Drei von vier Kindern werden bis 2050 in städtischer Umgebung aufwachsen. Dieses Gefangensein im Beton belastet unsere Gesundheit: Stress und Depression nehmen zu. Das Immunsystem wird geschwächt. Darum wendet sich die Wissenschaft zunehmend der Natur zu.

Wie kann die Natur unserer Gesundheit Gutes tun? Die Sendung Puls von SRF geht auf diese Frage ein. Der Neuropädiater Markus Weissert nimmt in dieser Sendung Stellung. Herr Weissert ist auch der Dozent von der kommenden OKJA-BL Weiterbildung „Freiräume für die kindliche Entwicklung“.

Fachtagung „Mehr Freiräume für die kindliche Entwicklung“

Am Donnerstag 5. November 2020 findet für Fachpersonen der OKJA-BL eine Fachtagung zum Thema „Mehr Freiräume für die kindliche Entwicklung“ statt.

Do. 5.11.2020 um 09:30 Kaffee & Gipfeli 10:00 bis 12:00 Referat & Austausch 

Ausschreibung

Referent: Markus Weissert / Facharzt Kinder- und Jugendmedizin / Schwerpunkt Neuropädiatrie

Inhalt

  • Einleitung mit kurzem Einblick in den «Freiraum Natur»
  • Übersicht über die Reifung des kindlichen Nervensystems und die Bedeutungwichtiger Freiräume für eine harmonische Entwicklung
  • Wie die Natur und freies Gestalten wirken – in Bezug zu verschiedenwissenschaftliche Untersuchungen
  • Fazit: Was ist die Realität und was wäre wünschbar für eine gesunde Entwicklungder Kinder

Link zum SRF Beitrag mit Markus Weissert

LOCKERUNG DER CORONA-MASSNAHMEN

Update 23.6.2020

Auf Grund der weiter sinkenden Fallzahlen von COVID-19 hat der Bundesrat am 19. Juni 2020 die Aufhebung der ausserordentlichen Lage beschlossen (jetzt besondere Lage, Art. 6 Epidemiegesetz). Seit Montag, 22. Juni 2020, sind die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus daher weitgehend aufgehoben. Auch die Grundregeln für alle und die Vorgaben für Schutzkonzepte werden deutlich vereinfacht.

Das Wichtigste für die OKJA im Überblick

Prinzipien

  • Schutz durch Eigenverantwortung der Bevölkerung.
  • Anbieter/Organisatoren wägen Schutzmassnahmen kontextbezogen ab und entscheidenim Rahmen der grundlegenden Regeln eigenverantwortlich.
  • Nachverfolgbarkeit bleibt wichtig und im Fokus.
  • Hygiene- und Abstandregeln gelten weiterhin.

Konkret

  • Veranstaltungen: Das Versammlungsverbot im öffentlichen Raum ist aufgehoben und Anlässe mit bis 1000 Personen sind wieder erlaubt (voraussichtlich ab September 2020 auch grössere).
  • Schutzkonzepte:
    • Alle öffentlich zugänglichen Orte, daher auch die OKJA-Angebote, müssen über einSchutzkonzept verfügen.
    • Von Seiten Behörden gelten neu dieselben Vorgaben für alle Konzepte;Musterschutzkonzepte und spezifische Regeln für bestimmte Kategorien von Betrieben,Veranstaltungen oder Bildungseinrichtungen gibt es keine mehr.
  • Neue Abstandsregeln:
    • 1.5m zwischen Personen.
    • Keine Unterscheidung nach Altersgruppen in OKJA-Angeboten mehr.
    • Jede Organisation entscheidet je nach Anlass und Aktivität, ob der Abstand eingehalten und die Schutzmassnahmen eingehalten werden können oder nicht.
  • Wenn Abstand und Schutzmassnahmen (Schutzmasken, Plexiglasscheiben) nicht eingehalten werden können, sind Präsenzlisten der anwesenden Personen zu führen und für das Contact Tracing zur Verfügung zu stellen (14 Tage, Verantwortung der Kantonsärzt*innen).
  • Kiosk-/Barbetrieb und gemeinsam kochen/essen ist möglich unter Einhaltung des Branchenschutzkonzepts von Gastrosuisse.
  • Information: Wenn auf Abstands- und Schutzmassnahmen verzichtet wird, müssen die Besucher*innen/Teilnehmenden informiert werden. Das bedeutet, dass bei Auftreten eines positiven Falls alle Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Sie müssen auch über das Sammeln der Kontaktdaten informiert sein. Die Verantwortung liegt bei den Organisationen.
  • Keine Empfehlung für Homeoffice mehr, Entscheid liegt beim Arbeitgeber.
  • Besonders gefährdete Arbeitnehmer können wieder vor Ort arbeiten, sind aber vomArbeitgeber zu schützen. Es gilt das Arbeitsrecht.
  • Vereinsaktivitäten im Mitgliederkreis oder mit namentlich bekannten Personen z.B. imVereinslokal gelten als private Veranstaltungen. Es müssen keine Listen geführt werden.

Das Rahmenschutzkonzept vom DOJ wurde aktualisiert und an die vereinfachten Regeln angepasst.

Update 17.6.2020

  • Der DOJ hat inzwischen in Zusammenarbeit mit der SAJV Richtlinien für Sommerlager erarbeitet.
  • Der Bundesrat wird voraussichtlich am Mittwoch, 24.6. zu allfälligen weiteren Lockerungen kommunizieren. Sollten sich dadurch Änderungen für die OKJA und die Kinder- und Jugendförderung ergeben wird wieder informiert. Je nach deren Umfang und dem Aufwand der Abklärungen beim BAG informiert der DOJ so zeitnah wie möglichst, spätestens aber am 30.6.

Update 5.6.2020 16.30

Wie angekündigt, hat der DOJ das Rahmenschutzkonzept aktualisiert, sowie die darauf abgestimmte Mustervorlage für Schutzkonzepte erarbeitet.

Anpassungen Rahmenschutzkonzept
Am Dienstag, 2. Juni 2020 hat das BAG ein Rahmenschutzkonzept für öffentliche Veranstaltungen ab dem 6. Juni 2020 veröffentlicht. Da dieses Rahmenschutzkonzept auch für spezifische öffentliche
Veranstaltungen (wie z. B. Discos, Konzerte oder Filmabende) der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und Jugendförderung Orientierung bietet, haben wir es unter Punkt 5. Massnahmen bei öffentlichen Veranstaltungen im Rahmenschutzkonzept integriert.

Die darin enthaltenen Vorgaben gelten nicht für den allgemeinen Betrieb / alle Aktivitäten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Kinder- und
Jugendförderung, sondern spezifisch für öffentliche Veranstaltungen.

Im Weiteren hat der DOJ eine Ergänzung vorgenommen, die es ermöglicht, Essen zuzubereiten und einen Kiosk- oder Barbetrieb zu führen. Dies ist jedoch nur mit zusätzlichen Schutzmassnahmen basierend auf dem Branchenschutzkonzept von Gastrosuisse möglich. Aufgrund des damit zu erwartenden zusätzlichen Aufwand rät der DOJ nach wie vor davon ab.

Lockerungen aber noch kein Normalbetrieb
Für den DOJ ist wichtig zu erwähnen, dass gemäss den Weisungen des Bundes noch nicht in einer Phase sind, bei welcher wir mit unseren Angeboten zum Normalbetrieb übergehen können. Der DOJ ist sich bewusst, dass gewisse Vorgaben wie z. B. das Führen von Präsenzlisten oder die Einhaltung der Distanzregeln unter Jugendlichen die 16+ sind zum Teil den Prinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit widersprechen und die Arbeit erschweren oder in gewissen Fällen sogar verunmöglichen.

Nutzt die Chancen welche die zusätzlichen Lockerungen bieten, seit weiterhin für Kinder und Jugendliche da und helft damit die Freiräume wieder zu schaffen.

Richtlinien für Sommerlager
In Zusammenarbeit mit der SAJV und in Absprache mit dem BSV ist der DOJ daran Richtlinien für Sommerlager zu erarbeiten, welche Organisator*innen von Lagern eine Unterstützung und Orientierung bieten werden. Sie werden in den nächsten Tagen fertiggestellt und Euch zur
Verfügung gestellt.

Update 5.6.2020 (Betrifft Kanton Aargau)

Infos zur Nutzung der Schulgelände im Kanton Aargau.

Der Kanton Aargau lässt ebenfalls den Gemeinden den Spielraum für die schrittweise Öffnung. Er machte aber bei der letzten Lockerung Einschränkungen betr. Schulareal. bei der Nutzung der Schulareale für Angebote der OKJA.

Für die Volksschule Aargau tritt ab dem 8. Juni 2020 deshalb eine neue Weisung in Kraft. Entscheidend ist, dass die Abstands- und Hygieneregeln unverändert bestehen bleiben. Dies bedeutet, dass sich ab dem 8. Juni weniger die Frage stellt, WAS an den Aargauer Volksschulen erlaubt ist, sondern WIE die Umsetzung unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln erfolgen kann. Mit der weitgehenden Lockerung der Massnahmen stärkt der Bundesrat die Eigenverantwortung der Bevölkerung und somit auch der Schulen vor Ort.

Fazit: Es ist mit der Schule vor Ort zu klären, was betreffend offene Jugendarbeit wann und in welcher Form umgesetzt werden kann. Immer unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln. 

Die neue Weisung und die häufigen Fragen zur Umsetzung ist hier zu finden:

https://www.schulen-aargau.ch/regelschule/schulorganisation/information-kommunikation/notfall-krisenmanagement/coronavirus-informationen-fuer-schulen-im-aargau/wiederaufnahme-praesenzunterricht

Update 3.6.2020

Rückfragen von Mitgliedern und Informationen von Behörden, führen dazu, dass am Rahmenschutzkonzept vom 29.5.20 noch Anpassungen resp. Präzisierungen nötig werden. Der DOJ geht davon aus, dass alle offenen Fragen Ende Woche geklärt sind.  Der DOJ wird voraussichtlich am nächsten Freitag, 5.06.2020 ein aktualisierte Version des Rahmenschutzkonzeptes sowie ein darauf abgestimmtes Musterschutzkonzept zur Verfügung zu stellen. Das zurzeit vorliegende Rahmenschutzkonzept vom 29.05.2020 hat bis auf weiteres Gültigkeit und kann als Basis für die Überarbeitung der bestehenden Schutzkonzepte genutzt werden. 

Voraussichtliche Anpassungen/Offene Punkte betreffen die folgenden Themen: 

  • Abstandhalten bei Veranstaltungen insbesondere bei den Altersgruppen 16+
  • Zubereitung / Abgabe von Essen und Getränken

 Alle anderen Punkte werden sich voraussichtlich nicht ändern. 

Und noch etwas: Gerne weisen wir euch darauf hin, dass das Empfehlungspapier zur Aufsuchenden Jugendarbeit in Corona-Zeiten aktualisiert wurde.


Vom Kanton BL und SO ist mittlerweile klar, dass neben dem Rahmenschutzkonzept keine weiteren Einschränkungen festgelegt wurden.

Update 2.6.2020

Die Kantone BL und SO machen keine zusätzlichen Einschränkungen zum Rahmenschutzkonzept vom DOJ.

Update 29.5.2020 17.52 Uhr

Der DOJ hat ein neues Rahmenschutzkonzept publiziert.

In einem Schreiben hat der DOJ die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

Aufgrund der Auskünfte zum ersten Rahmenschutzkonzept ist davon auszugehen, dass die Kantone BL, SO und AG keine weiteren Einschränkungen vorgeben. Diese Aussage ist aber noch nicht gesichert und eine entsprechende Abklärungen laufen.

Update 29.5.2020

Der DOJ hat am 27.5. das überarbeitete Rahmenschutzkonzept dem BAG zur Plausibilisierung zugestellt. Da zurzeit parallel zur erneuten Plausibilisierung des Rahmenschutzkonzept des DOJ auch ein Rahmenschutzkonzept für Lager am entstehen ist, welche alle aufeinander abgestimmt werden sollen, dauert der Prozess der Plausibilisierung länger als erwartet.

Die Rückmeldung des BAG wir noch heute erwartet. Wenn alles gut läuft, kann der DOJ noch heute Abend, das ab 8. Juni 2020 gültige Rahmenschutzkonzept zur Verfügung stellen.

Update 27.5.2020

Der Bundesrat hat heute weitgehende Lockerungen bekannt gegeben, welch für die OKJA grossen Einfluss hat. Der DOJ hat sich zum Zeil gesetzt, bis am Freitag, 29. Mai 2020 ein neues oder angepasstes Rahmenschutzkonzept zur Verfügung zu stellen. Danach wird allenfalls auch das Musterkonzept angepasst. 

Update 13.5.2020

Musterschutzkonzept

Der DOJ stellt ein Musterschutzkonzept zur Verfügung. Es kann den Mitgliedern und den OKJA-Fachstellen als Vorlage und Basis für ihre spezifischen Schutzkonzepte dienen. Die Vorlage besteht aus einem Worddokument, das auf die jeweiligen Gegebenheiten hin anzupassen und zu ergänzen ist. Wir empfehlen als Anhang das branchenspezifische Rahmenschutzkonzept des DOJanzufügen, resp. darauf zu verweisen. Gemäss aktuellem Informationsstand gibt es von den Kantonen Baselland und Solothurn, neben den Vorgaben vom Bund, keine weiteren Vorgaben betr. OKJA. Der Kanton Aargau lässt ebenfalls den Gemeinden den Spielraum für die schrittweise Öffnung. Er macht aber eine Einschränkung bei der Nutzung der Schulareale für Angebote der OKJA. Falls sich der Jugendtreff oder Büros der OKJA auf einem Schulgelände befinden, müssen gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.

Musterschutzkonzept (Word, 12.5.2020)

Update 7.5.2020

  • Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sind im Rahmen der beschlossenen Lockerungen der Corona-Massnahmen ab 11. Mai 2020 grundsätzlich, unter Einschränkungen und mit einem Schutzkonzept, wieder möglich.
  • Der DOJ stellt seinen Mitgliedern, allen OKJA-Fachstellen und weiteren interessierten Akteuren der Kinder- und Jugendförderung (KJF) ein branchenspezifisches Rahmenschutzkonzept als Basis und Richtlinie zur Verfügung.

Das Rahmenschutzkonzept des DOJ beinhaltet die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des Bundes sowie Empfehlungen des DOJ spezifisch für die KJF, resp. OKJA. Allfällige weitere Vorgaben durch den Kanton sind mit den Behörden abzuklären. Wir empfehlen den OKJA-Fachstellen vorgängig mit ihrem kantonalen oder regionalen OKJA-Verband oder -Netzwerk Rücksprache zu halten.

Das Rahmenschutzkonzept hat Empfehlungscharakter und ist nicht rechtlich bindend. Es wurde folgenden Behörden vorgelegt und von diesen als den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechend plausibilisiert: SODK, BSV und BAG. Dies kommt nicht einer Genehmigung gleich.

Sobald uns weitere Informationen von den Behörden vorliegen, aktualisieren wir das Dokument laufend. Die neuste Version findet sich jeweils auf der Onlineplattform OKJA und Corona.

Zur weiteren Unterstützung erarbeitet der DOJ zurzeit ein Musterschutzkonzept als Vorlage. Dieses hoffen wir unseren Mitgliedern anfangs nächster Woche zur Verfügung stellen zu können. Die Geschäftsstelle des DOJ steht bei Fragen und Rückmeldungen gerne zur Verfügung: hc.jod@emoclew.

Zum Rahmenschutzkonzept (7.5.2020)

Update 5.5.2020

Wir alle möchten rasch und genau wissen, wie die Lockerungen der Corona-Massnahmen für die OKJA aussehen, wann welche Angebote wieder möglich sind und was dafür zu tun ist.
Der DOJ setzt sich mit grösstmöglichem Einsatz und Nachdruck bei den Behörden ein. Er hofft bis Mitte oder spätestens Ende der laufenden Woche ein Rahmschutzkonzept verschicken zu können.

Der DOJ musste feststellen, dass die Zuständigkeiten und Prozesse auch für die Behörden zurzeit teilweise noch unklar sind. Dies und deren starke Auslastung mit Anfragen bedingen, wie schnell es voran geht. 

Die Mitglieder des OKJA-BL haben ein Schreiben erhalten,
welches aufzeigt, wie der aktuelle Stand ist und wie das weitere Vorgehen geplant ist.

Update 29.4.2020

Der DOJ stand und steht in intensivem Austausch mit dem BAG um abzuklären, welche Lockerungen und damit Möglichkeiten für Wiedereröffnung von OKJA-Angeboten ab 11. Mai 2020 (bis 8. Juni 2020) möglich sein werden. Bis vor der Kommunikation des Bundesrats von heute Nachmittag konnten diese Ämter keine verbindlichen Angaben machen. Dem DOJ wurde zugesichert, dass BAG und BSV sich im Anschluss in Bezug auf die OKJA absprechen und dem DOJ bis Ende der laufenden Wochen eine Auskunft erteilen.

Einschätzung und Vorgehen des DOJ: Aufgrund dessen, was der Bundesrat an Lockerungen für die Bereiche Bildung, Kultur und Sport kommuniziert hat, kann davon ausgegangen werden, dass Spielraum für die OKJA besteht. Der DOJ handeln daher nun schnell und proaktiv, um rasch Klarheit und möglichst grossen Spielraum für die OKJA zu erreichen, allenfalls schon ab 11. Mai 2020.

Sobald Informationen vom BAG und BSV vorliegen, in welchem Rahmen Angebote und Aktivitäten der OKJA möglich sein werden, wird wieder informiert. Der DOJ versucht auf mehreren Wegen Einfluss zu nehmen, um Lockerungen für die OKJA zu erreichen. Ende der laufenden Wochen soll dem BAG und dem BSV ein Schutzkonzept vorgelegt werden. Weitere Infos folgen.

Update 23.4.2020

Der DOJ steht zurzeit in engem Kontakt mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und hat dort eine Anfrage zu allfälligen konkreten Auswirkungen der Lockerungen der bundesrätlichen Massnahmen gegen Corona eingereicht. Das Bundesamt trifft momentan intensive Abklärungen im Bereich Kinder/Jugendliche (für den schulischen und ausserschulischen Bereich) und wird den DOJ danach direkt informieren. Sobald gesicherte Information bekannt ist, informiert der DOJ zeitnah via seine Mitglieder sowie öffentlich auf der neuen Onlienplattform ideenpool.doj.ch auf der Unterseite Information und über alle weiteren Kanäle. Bis Genaueres bekannt ist gilt: Die Handhabung in der OKJA der Massnahmen und Vorschriften des Bundes bleiben bis auf Weiteres die Gleichen.

Allgemeine Informationen

Stand 17.4.2020

Der Bundesrat hat am 16. April 2020 eine schrittweise Lockerung der Massnahmen beschlossen, vorausgesetzt die Infektionslage verschlimmert sich nicht erneut. Der DOJ steht zurzeit in Kontakt mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und klärt raschmöglichst ab, wie sich die Lockerungen spezifisch auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit konkret auswirken. Sobald gesicherte Informationen vorliegen, kann hier wieder informiert werden (voraussichtlich nächste Woche).

Lockerung der Corona-Massnahmen (Infos vom DOJ)

Die Massnahmen der letzten Wochen wirken, die Zahl der Infektionen sinkt und die Spitäler sind zurzeit nicht überlastet. Wie am 16. April 2020 verkündet, lockert der Bundesrat die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Dies erfolgt schrittweise unter der Voraussetzung, dass sich die Infektionslage nicht wieder verschlimmert (Beobachtung bis Ende Mai 2020).

Der DOJ steht in Kontakt mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), um die genauen konkreten Auswirkungen der Lockerungen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit zu besprechen. Wir kommunizieren so zeitnah wie möglich und via unsere Mitglieder und auf dieser Corona-Onlineplattform auf der Seite Informationen.

Etappe 1 – ab 27. April 2020

  • Spitäler können wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen.
  • Ambulante medizinische Praxen wie Ärzte, Zahnärzte und Physiotherapeut*innen sowie Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios können ihren Betrieb wieder aufnehmen.
  • Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien dürfen wieder öffnen.
  • Beerdigungen können wieder im Familienkreise stattfinden (nicht nur im engsten Familienkreis).

Etappe 2 – ab 11. Mai 2020

  • Obligatorische Schulen öffnen wieder.
  • Lehrabschlüsse: Wo möglich, finden praktische Prüfungen statt; sonst gelten bei der LAP Erfahrungsnoten.
  • Alle Läden und Märkte öffnen wieder.

Etappe 3 – ab 8. Juni 2020

  • Mittel-, Berufs- und Hochschulen dürfen wieder Präsenzveranstaltungen abhalten.
  • Museen, Zoos und Bibliotheken sollen wieder öffnen.
  • Das Versammlungsverbot soll gelockert werden.

Hygiene- und Abstandregeln gelten weiterhin

  • Abstand halten und die Hygieneregeln des BAG befolgen ist weiterhin elementar.
  • Risikopersonen (über 65 Jahre, mit Vorerkrankungen) müssen weiterhin geschützt werden.
  • Homeoffice ist bis auf Weiteres sofern möglich vorgesehen. Die Nutzung des öffentlichen Verkehrs wird wo passend wieder ermöglicht aber möglichst tief gehalten.

Mehr (Medienmitteilung Bundesrat, 16.4.2020)

Newsletter Gesundheitsförderung Baselland

Der neue Coronavirus hat die Welt, und damit auch den beruflichen und privaten Alltag von uns allen auf den Kopf gestellt. Viele Projekte und Ideen mussten und müssen auf ihre Umsetzung warten, Ausdauer und Flexibilität sind gefragt. Die Webseite «Trotz Coronavirus: Gesundheitsförderung – zu Hause» wird laufend mit neuen Links ergänzt und auch die Adressdatenbank www.jungundalt-bl.ch wurde aktualisiert und erweitert. Mehr dazu im Newsletter!

ARBEITSRECHTLICHE FRAGEN ZU CORONA

Der DOJ klärt arbeitsrechtliche Fragen, die sich bei seinen Mitgliedern oder bei Fachpersonen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stellen, ab. Zu folgenden Punkten finden sich im unten verlinkten Dokument Informationen (Stand 21.4.2020):

  • Präsenzzeiten / Arbeitsstunden
  • Überstunden / Minusstunden
  • Ferien
  • Risikogruppen
  • Zuweisung anderer Tätigkeiten oder eines anderen Arbeitsortes
  • Kurzarbeit

https://ideenpool.doj.ch/wp-content/uploads/2020/04/Arbeitsrechtliche_Fragen_COVID_Web.pdf