Wir laden Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) herzlich zum Trinationalen Fachaustausch 2026 ein!
Dieser wichtige Vernetzungsanlass bringt Akteur:innen der soziokulturellen Animation aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse zu gewinnen.
Wann: Dienstag, 20. Januar 2026
Wo: Freizeithaus Allschwil
Themenschwerpunkt: Partizipation im öffentlichen Raum
Vormittag: Hören Sie spannende Vorträge von Expert:innen aus dem Dreiland zu innovativen Strategien und der strukturellen Verankerung von Partizipation.
Nachmittag: Vertiefen Sie Ihr Wissen bei konkreten Praxisbesuchen in Institutionen wie dem Freizeithaus Allschwil und dem Robi Bachgraben.
Zusammenarbeit für starke Jugendarbeit
Der Anlass basiert auf der Kooperation im Rahmen der ORK Arbeitsgruppe Jugend und wird federführend durch eine Delegation der OKJA aus der Region Basel, massgeblich koordiniert vom Verein OKJA-BL in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern, organisiert und durchgeführt.
Die Arbeit in der Gesundheitsförderung ist von stetigem Wandel geprägt, wobei Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit und Suchtprävention nach wie vor im Zentrum der Bemühungen stehen. Die langjährige Vernetzung unter Fachpersonen ist traditionell stark, sichtbar im bevorstehenden 80. KIT-Forum Jugendnetz Baselland.
Die zunehmende Digitalisierung erfordert neue Ansätze: Infodrog hat Leitlinien für das Online-Streetwork erstellt und erkennt damit die grosse Bedeutung digitaler Sozialräume an. Im Bereich Suchtprävention bietet der Chatbot SuchtGPT rund um die Uhr anonyme und DSGVO-konforme Hilfestellungen. Auch die Plattform feel-ok.ch unterstützt die Arbeit mit Neuheiten wie Podcasts, Webinaren und dem KI-Chatbot FLOKI.
In dieser Zeit des Aufbruchs steht ein bedeutender Abschied an: Irène Renz, die Leiterin der Gesundheitsförderung Baselland, tritt nach fast 24 Jahren in den Ruhestand. Sie hat die thematische Vielfalt in der Gesundheitsförderung massgeblich geprägt. Wir danken Irène Renz herzlich für ihr langjähriges Engagement und wünschen ihr alles Gute!
Lies Sie in diesem Newsletter mehr über diese Entwicklungen und spannende Projekte.
Die OKJA leistet einen essenziellen Beitrag für Kinder und Jugendliche im Baselland und der Region. Du hast das Fachwissen und die Motivation? Perfekt!
Unsere Mitgliederorganisationen suchen aktuell engagierte Fachpersonen. Wir sorgen dafür, dass du alle offenen Stellen übersichtlich auf unserer zentralen Plattform findest.
Kurzer Podcast zum vergangenen Gemeindeforum. Der Podcast ist mit Unterstützung von KI-Tools erstellt worden und hat kleine “Schönheitsfehler” bei der Sprachausgabe.
Am 25. September 2025 versammelten sich im Freizeithaus Allschwil zahlreiche Entscheidungsträger*innen aus Politik und Verwaltung sowie Fachpersonen zum 10. Gemeindeforum Kind & Jugend. Dieses Jahr stand unter dem Motto „Kinder- und Jugendförderung wirkt! Bedeutung und Nutzen der OKJA für Gemeinden“. Der Fokus lag auf der Wirksamkeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) für die psychische Gesundheit von Heranwachsenden.
Begrüssung und kantonale Impulse
Den Auftakt lieferten Gemeinderat Andreas Bammatter aus Allschwil (Ressort Kultur und Freizeit) mit einleitenden Worten zur Begrüssung und Anna Bernhard (Koordination Kinder- und Jugendhilfe / Kinder- und Jugendförderung, AKJBA). Anna Bernhard beleuchtete insbesondere die Schnittstellen und Berührungspunkte zwischen der kantonalen Strategie und der Basisarbeit in den Gemeinden und betonte die Notwendigkeit einer koordinierten Jugendpolitik.
Hoher Handlungsbedarf: Psychische Belastung bei Jugendlichen
Der fachliche Höhepunkt war das tiefgehende Referat von Julia Gerodetti, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW.
Gerodetti präsentierte aktuelle und teils alarmierende Zahlen zum hohen psychischen Leidensdruck junger Menschen in der Schweiz. Sie verdeutlichte, dass Stress, Leistungsdruck und Einsamkeit weit verbreitet sind, wobei insbesondere junge Frauen überdurchschnittlich stark betroffen sind. Ein zentrales Problem: Aus Angst vor Stigmatisierung nehmen viele Jugendliche trotz erheblicher Belastung keine formelle psychologische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch.
Genau hier setzt die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) an. Gerodetti positionierte sie als niederschwelliges, semi-formelles Hilfsangebot, das eine entscheidende Lücke in der Versorgungslandschaft schliesst.
Die OKJA als entscheidender Schutzfaktor
Julia Gerodetti führte detailliert aus, wie die OKJA gezielt Schutzfaktoren stärkt und Risikofaktoren mindert:
Freiräume zur Erholung: Die OKJA bietet leistungsdruckfreie Zonen – unerlässlich für Entspannung und Stressabbau in einem fordernden Schul- und Ausbildungsumfeld.
Persönliche Entwicklung: Sie fördert aktiv Selbstwert und Selbstwirksamkeit, indem sie die individuellen Stärken und Ressourcen der Jugendlichen in den Fokus rückt.
Partizipation und Wertschätzung: Durch die Möglichkeit zur Mitbestimmung und Übernahme von Verantwortung erleben junge Menschen ihre eigene Wirksamkeit.
Tragfähige Beziehungen: Professionelle Jugendarbeiter*innen werden zu vertrauensvollen Ansprechpersonenausserhalb der Systeme von Familie und Schule.
Ihr klares Fazit: Die OKJA ist eine lohnende und notwendige Investition für jede Gemeinde, vorausgesetzt sie wird mit guten Rahmenbedingungen und hoher Professionalität ausgestattet.
Einblicke in die soziokulturelle Praxis
Wie diese Konzepte erfolgreich umgesetzt werden, zeigte Daniel Schäfer (Co-Abteilungsleiter Jugend, Familie, Freizeit, Sport Allschwil). Er gab spannende Einblicke in die vielfältige soziokulturelle Arbeit des Freizeithauses Allschwil, wobei er den partizipativen Prozess beim Erweiterungsbau als wesentlichen Schwerpunkt hervorhob. Der anschliessende Rundgang durch die Räumlichkeiten demonstrierte eindrücklich die Breite der Institution (Offene Arbeit, Bistro, Veranstaltungen, Kurse), die aktiv zur sinnstiftenden Freizeitgestaltung beiträgt.
Vernetzung und Austausch am Marktplatz
Der Apéro im Bistro bot eine rege genutzte Gelegenheit zur Vernetzung. Am interaktiven Marktplatz konnten sich die Gäste bei Expertinnen weiter informieren:
Julia Gerodetti (FHNW): Leitfaden zur Entwicklung kommunaler Kinder- und Jugendpolitik
Fabienne Guggisberg (Gesundheitsförderung Baselland): Angebote für Gemeinden
Das 10. Gemeindeforum hat eindrücklich gezeigt: Eine starke kommunale Kinder- und Jugendförderung ist keine “Nice-to-have”, sondern eine essenzielle Grundlage für das gesunde Aufwachsen unserer Kinder und Jugendlichen und damit eine Investition in die Zukunft der gesamten Gesellschaft.
Der erste Kurstag unserer Weiterbildung «Und du so? – Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen» am Dienstag, dem 19. August 2025, war ein voller Erfolg! Ein intensiver Tag mit wertvollen Erkenntnissen liegt hinter uns. Wir tauchten in die Grundlagen der psychischen Gesundheit bei jungen Menschen ein, beleuchteten Entwicklungen sowie Risiko- und Schutzfaktoren. Besonders wichtig war die Diskussion, wie wir eine Pubertätskrise von einer beginnenden psychischen Erkrankung unterscheiden können. Am Nachmittag widmeten wir uns der zentralen Frage: Wie stärkt die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) durch ihre Angebote und Arbeitsweise die psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen?.
Warum ist dieses Thema so wichtig? Fachpersonen der OKJA sind für Kinder und Jugendliche wichtige Bezugspersonen. Durch unsere akzeptierende Haltung und das nichthierarchische Verhältnis schaffen wir Vertrauen und stärken so massgeblich die psychische Gesundheit und Resilienz junger Menschen. Diese Weiterbildung rüstet uns optimal für diese entscheidende Rolle aus.
Ein absoluter Gewinn war der rege Austausch zwischen den Fachpersonen aus verschiedenen Kantonen und Regionen. Da die Weiterbildungsgrundlagen den Kollektivmitgliedern des Dachverbands Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) kostenlos zur Verfügung stehen, treffen sich hier vielfältige Erfahrungen und Perspektiven. Dieser Austausch ist unbezahlbar und trägt dazu bei, das Thema psychische Gesundheit nachhaltig in der Praxis zu verankern und neue Impulse für unseren Alltag zu gewinnen.
Wir freuen uns auf den zweiten Kurstag am kommenden Dienstag, dem 26. August 2025, der sich unter anderem Beziehungsarbeit, Gesprächsführung und dem Umgang mit Krisen widmen wird.
Neues aus der Gesundheitsförderung Baselland: Top-Themen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit!
Ihr seid in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig und sucht stets nach relevanten Informationen, Impulsen und Unterstützung für eure wichtige Arbeit? Der aktuelle Newsletter der Gesundheitsförderung Baselland steckt voller spannender Themen, die euch direkt betreffen!
Wir haben die wichtigsten Punkte für euch zusammengefasst:
Fokus auf psychische Gesundheit: Von der Fachtagung Jugend “Junk & Joy” zum Umgang mit Konsum und Sucht bis hin zur neuen «Wie geht’s dir?»-Kampagne, die zum offenen Gespräch über mentale Gesundheit anregen soll – es gibt zahlreiche Ressourcen, um Jugendliche in diesem Bereich zu stärken. Auch eine Veranstaltungsreihe in der Kantonsbibliothek greift Themen wie „TikTok-Diagnose“ und „Das Potenzial der Langeweile“ auf, die für eure Zielgruppe höchst relevant sind.
Wichtige Präventionsthemen: Ob “360° Tabak” Workshops für 10- bis 25-Jährige, die Videos der VapeCheck-Kampagne oder die Aufklärung, dass “Alkohol? Weniger ist besser!” – der Newsletter bietet aktuelle Informationen und Materialien zur Suchtprävention.
Unterstützung für Young Carers: Wusstet ihr, dass über 2500 Kinder und Jugendliche in der Region Angehörige pflegen? Es gibt ein E‑Learning «Basiswissen Young Carers» und ein Get-together für betroffene junge Menschen, um ihnen den Austausch zu ermöglichen.
Praktische Ressourcen & Vernetzung: Bestellt die julex by feel-ok.ch-Broschüre mit den wichtigsten Adressen für Jugendliche in Baselland. Und für den direkten Austausch in der Branche: Merkt euch die Termine des KIT-Forum Jugendnetz Baselland vor!
Dies ist nur ein kleiner Auszug der vielfältigen Inhalte. Für alle Details und weiterführende Links empfehlen wir euch, den vollständigen Newsletter der Gesundheitsförderung Baselland anzusehen. Bleibt dran für die Gesundheit und das Wohl der Kinder und Jugendlichen in unserer Region!
Das Gemeindeforum Kind & Jugend stärkt die Kinder- und Jugendförderung im Kanton Basel-Landschaft.
Dieses Jahr liegt der Fokus auf der Wirksamkeit der offenen Kinder- und Jugendarbeit bezüglich der psychischen Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in ihrer Gemeinde.
Der Anlass findet im Freizeithaus Allschwil statt, mit Fachinput von Julia Gerodetti.
Der Newsletter der Gesundheitsförderung Baselland gibt spannende Einblicke in deren Arbeit! Entdeckt, welche coolen Projekte und Angebote es gibt, die das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Kids und Jugendlichen hier im Baselland unterstützen und stärken. Da ist sicher auch was für euch dabei!
Die dritte nationale Zigistummel-Sammel-Challenge 2025 ist erfolgreich abgeschlossen! stop2drop konnte mit 1918 Teilnehmenden in nur zwei Wochen 531’046 Zigarettenstummel in der Schweiz sammeln. Insgesamt erhielten wir 182 Einsendungen aus 21 Kantonen und dem Fürstentum Lichtenstein. Auch Institutionen vom OKJA-BL haben aktiv mitgemacht.
Bedeutung der Ergebnisse
Dieses Ergebnis zeigt, dass Zigaretten-Littering in der Schweiz ein ernstes Problem ist. Obwohl 92 Prozent der Schweizer Bevölkerung Zigaretten-Littering ablehnen, wird es oft als gesellschaftlich akzeptiert wahrgenommen. stop2drop setzt sich dafür ein, diese Wahrnehmung zu ändern und das Bewusstsein für die Umweltauswirkungen zu schärfen.Wir danken allen Teilnehmenden und Institutionen für ihr Engagement!
Der neue Newsletter mit dem Thema «Geschlecht und Sport». Denn Gleichstellung bewegt: nicht nur auf dem Rasen der grossen Fussball-Stadien, sondern auch im Baselbiet. Darum passt auch unser Film- und Vernetzungsanlass vom 19. Mai zum Thema: Er beschäftigt sich mit der Integration von Mädchen und Frauen im Sport.
Tauchen Sie ein in die Themen der Gesundheitsförderung Baselland.
Die ersten kalten und nebligen Novembertage sich da. Die Tage werden kürzer und sind häufig mit vielen Terminen und Anlässen gefüllt. Bereits startet die Planung fürs 2025. Auch in der Gesundheitsförderung Baselland laufen viele Projekte und Anlässe.
Das Gemeindeforum als Informations‑, Austausch- und Vernetzungsplattform dient dazu, die Kinder- und Jugendförderung im Kanton BL zu stärken.
In diesem Jahr liegt der Fokus des Forums auf der Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Herr Weissert wird uns im diesjährigen Gemeindeforum erklären, wie die kindliche Hirnentwicklung funktioniert und welche Rolle dabei die äusseren Einflussfaktoren spielen.
Im Anschluss an den Fachinput gibt es eine Führung über den Robinsonspielplatz, um den Bezug zur Theorie direkt am Praxisbeispiel zu verdeutlichen.
Die Führung auf dem Robinsonspielplatz Binningen bildet gleichzeitig den Abschluss und den Übergang zum Apéro für den persönlichen Austausch und die Vernetzung.
Der Newsletter zur Tabak- und Nikotinprävention 1/2024 enthält Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Projekten. Im ersten Teil werden Neuigkeiten aus der Tabak- und Nikotinprävention sowie zu wissenschaftlichen Erkenntnissen präsentiert. Im zweiten Teil werden Projekte im Kanton vorgestellt, darunter Initiativen zur Unterstützung von Rauchentwöhnung und Umweltschutz. Der Newsletter informiert auch über bevorstehende Netzwerktreffen und Gesetzesänderungen.
Verbringe einen Abend in der Badi Bottmingen ab 20:00 haben wir die Badi für uns. mit Burger & Pommes , Wasserspiele, Monsterjenga, Fussball und so Weiter. für alle, dem männlichen Selbstbild zugehörigen Jugendlichen ab 10 Jahren. Eintritt Fr 5.-
Feministischer Streiktag und Pride. Während diese zwei Ereignisse für viele inzwischen ganz selbstverständlich sind, ist es ein guter Moment, um zu fragen: Wie steht eigentlich die Generation Z zu Gleichstellung? Gemeinsam mit den Schweizer Gleichstellungsbeauftragten haben wir jungen Menschen auf den Puls gefühlt. Die Ergebnisse und mehr finden Sie in unserem Newsletter.
Das neue Austauschgefäss richtet sich an alle Fachpersonen, welche in der Kinder- und Jugendförderung in der Strategie tätig sind.
Sie kennen die Gegebenheiten auf lokaler Ebene und bilden die Schnittstelle zwischen den Behörden und den Akteuren der Kinder- und Jugendförderung. Diese Querschnittaufgabe kann je nach Gemeinde von verschiedenen Fachpersonen ausgeführt werden. Beispielsweise von Leitung Kultur, Leitung Soziales, Kinder- und Jugendbeauftagten, Robinsonspielplatzleitenden oder Jugendhausleitenden.
Donnerstag 23. Mai 2024 / 10.00 bis 11.30 Uhr
Die Kinder- und Jugendförderung ist ein Teil der Kinder- und Jugendpolitik. Sie ist neben Schutz und Partizipation eine der drei Säulen der Schweizerischen Kinder- und Jugendpolitik. Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz definiert die Kinder- und Jugendförderung als einen öffentlichen Aufgaben- und Funktionsbereich. Konkret tragen einerseits die Kantone und andererseits die Gemeinden die Hauptverantwortung.
Unter dem Begriff Kinder- und Jugendförderung wird die zeitnahe, leicht zugängliche und wirksame Unterstützung bei Anliegen, Projekten oder Konflikten von Kindern und Jugendlichen verstanden. Die Kinder- und jugendförderung baut Brücken zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (Gesellschaft und Behörden). Zudem setzt die Kinder- und Jugendförderung die UN-Kinderrechtskonvention um und koordiniert und vernetzt Beteiligte, Institutionen, Organisationen und Vereine/Verbände im Kinder- und Jugendbereich.
Diese Tätigkeiten sind sehr vielschichtig und trotzdem gibt es Themen und/oder Stolpersteine, welche in mehreren Gemeinden auftreten. Mit diesem Fachaustausch möchten wir ein Gefäss der Vernetzung und des Erfahrungsaustausches schaffen. Zudem bietet diese Plattform die Möglichkeit bestimmte Themen gemeinsam zu bearbeiten.
Das Parlament berät derzeit die Umsetzung der Tabakwerbeverbots-Initiative, die vor zwei Jahren vom Stimmvolk und den Ständen angenommen wurde. Die Vorschläge des Parlaments zur Umsetzung der Initiative provozieren die Initianten, da sie Lockerungen vorsehen, die als Rückschritt hinter die bereits geltenden Regeln betrachtet werden. Die Diskussion dreht sich um die Balance zwischen Werbeverbot und Wirtschaftsfreiheit sowie die Frage, ob die Umsetzung des Verbots den Volkswillen missachtet. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, ob die vorgeschlagenen Lockerungen dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Tabakwerbung gerecht werden und ob sie mit dem Volksentscheid vereinbar sind. Die Initianten behalten sich die Möglichkeit eines Referendums vor, falls die Regelungen am Ende tatsächlich gelockert werden.